Weltbevölkerungstag 2016: 7,44 Milliarden Menschen leben auf der Erde

Derzeit leben 7,44 Milliarden Menschen auf der Erde. Das sind rund 40 Millionen Menschen mehr als zu Beginn des Jahres. Diese Zahlen gibt die Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli bekannt.

James Cridland (CC BY 2.0)

Jedes Jahr gibt es 74 Millionen ungewollte Schwangerschaften

Hannover, 8. Juli 2016.  Derzeit leben 7,44 Milliarden Menschen auf der Erde. Und die Menschheit wächst weiter. Jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger. Besonders stark wächst die Bevölkerung in Entwicklungsländern – unter anderem aufgrund von ungewollten Schwangerschaften. Jede Vierte kann dort nicht verhüten, obwohl sie das gerne möchte. Das sind mehr als 220 Millionen Frauen und Mädchen. „Jedes Jahr gibt es in Entwicklungsländern 74 Millionen ungewollte Schwangerschaften, vor allem weil es an Aufklärung und Verhütung mangelt und weil Frauen und Mädchen nicht gleichberechtigt sind“, sagt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. „Dabei ist Familienplanung ein Menschenrecht. Gerade jungen Frauen muss es ermöglicht werden, selbst zu bestimmen, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen. Dann ginge es Menschen in armen Ländern besser.“

Die Welt als Dorf – heute und 2050

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 16 Afrikaner, 60 Asiaten und zehn Europäer. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 133 Menschen steigen. Davon wären 33 Afrikaner, 73 Asiaten und zehn Europäer. Der Anteil der Europäer und Asiaten an der Weltbevölkerung wird somit voraussichtlich sinken, der Anteil der Afrikaner hingegen von 16 auf 25 Prozent ansteigen.

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