Bevölkerungsdynamik
Mehr als sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde. Dabei findet das Bevölkerungswachstum fast ausschließlich in den Entwicklungsländern statt und stellt die Gesellschaften dort vor große Herausforderungen. Eine der Ursachen für das starke Wachstum ist der beschränkte Zugang zu Aufklärung und Mitteln der Familienplanung. Viele Frauen bekommen dort mehr Kinder, als sie es sich wünschen, da sie oft keinen Zugang zu wirksamen Verhütungsmitteln haben.
Viele andere Entwicklungsprobleme – ob Armut, mangelnde Gesundheitsfürsorge oder Ressourcenknappheit – hängen eng mit der Entwicklung der Bevölkerung des Landes zusammen. Die Stiftung Weltbevölkerung setzt sich deshalb in ihren Entwicklungsprojekten intensiv für Aufklärung und freiwillige Familienplanung ein.
Auch in unserer politischen Arbeit ist es uns wichtig, auf die Querschnittsfunktion von Bevölkerungspolitik im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit hinzuweisen und freiwillige Familienplanung auf die politische Agenda zu bringen.
Ende April fand in New York die 45. Sitzung der UN-Kommission für Bevölkerung und Entwicklung statt. Schwerpunktmäßig ging es um die Stärkung Jugendlicher. Wir waren als Mitglied der Deutschen Delegation vor Ort und sind mit dem Ergebnis (Abschlussdokument auf nächster Seite) sehr zufrieden. So wurde die sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte (SRGR) junger Menschen betont und auf die spezifische Situation von Mädchen und Frauen eingegangen.
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Heute veröffentlichen die Vereinten Nationen ihre neuen Zahlen zur weltweiten Verstädterung. Wie viele Menschen werden in Zukunft in Städten leben? Wie wird es in Industrieländern und wie in Entwicklungsländern sein? Was bedeutet die Urbanisierung für Afrika? Zu diesen Fragen liefern die World Urbanization Prospects aktuelle Zahlen
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Mithilfe des Euroleverage-Projektes konnten in den vergangenen beiden Jahren zusätzliche europäische Investitionen in Höhe von 435 Millionen US-Dollar für reproduktive Gesundheit und Familienplanung in Entwicklungsländern genertiert werden. Bei einem Planungstreffen trafen sich nun die Partner aus Ost- und Westafrika im tansanischen Arusha, um bisherige Erfolge zu bilanzieren und zukünftige Aktivitäten zu koordinieren
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Ungefähr eine Milliarde Kinder und Jugendliche wachsen in Städten auf – ein Drittel von ihnen in Slums mit mangelndem Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen, Elektrizität, Gesundheitsversorgung und Schulen. Das geht aus dem aktuellen UNICEF-Bericht "Zur Situation der Kinder in der Welt 2012" hervor, der am 28. Februar vorgestellt wurde. Schon in wenigen Jahren werde die Mehrheit der Kinder in Städten und nicht in ländlichen Gebieten groß werden.
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Mehr als zwei Milliarden Menschen haben in den vergangenen beiden Jahrzehnten Zugang zu einer verbesserten Trinkwasserversorgung erhalten. Damit wurde ein weiteres Teilziel der Millennium-Entwicklungsziele vorzeitig erreicht. Wie nachhaltig der Zugang zum Trinkwasser ist, bleibt jedoch offen.
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