Mädchen fördern
Bereits in jungen Jahren wird das zukünftige Leben von Mädchen in den Ländern des Südens nachhaltig geprägt. In vielen Entwicklungsländern sind Mädchen und junge Frauen bereits früh verheiratet und werden sehr früh schwanger. Mehr als 14 Millionen Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren bekommen jedes Jahr in Entwicklungsländern ein Kind. Das ist fatal für ihre Zukunft: Häufig brechen sie anschließend Schule oder Ausbildung ab. Darüber hinaus sind mit Teenagerschwangerschaften erhebliche Gesundheitsgefahren verbunden. Mädchen im Teenageralter haben ein doppelt so hohes Risiko während der Schwangerschaft oder bei der Geburt zu sterben.
In ihrer politischen Arbeit setzt sich die Stiftung Weltbevölkerung dafür ein, dass Entwicklungsprogramme sowohl die Bildung als auch die Gesundheit von Mädchen in Entwicklungsländern berücksichtigen. Durch unsere Projektarbeit unterstützen wir Mädchen dabei, den Kreislauf aus zu früher und oft ungewollter Schwangerschaft, Schulabbruch, Arbeitslosigkeit und Armut zu durchbrechen.
Frauen und Kinder in Entwicklungsländern sind überproportional von Krankheit und Tod betroffen. Eine kaum diskutierte und verhinderbare Todesursache ist der Gebärmutterhalskrebs. Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends möchten wir am 24. Mai mit Entscheidungsträgern der Politik, Vertretern der Zivilgesellschaft und entwicklungspolitisch Interessierten diskutieren, welche Maßnahmen zur Verbesserung der Frauen- und Kindergesundheit besonders effektiv, wirksam und nachhaltig sind.
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Am 24. April hat die Stiftung Weltbevölkerung einen Parlamentarischen Abend zum Thema „Mädchen im Mittelpunkt – Förderung zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ veranstaltet
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Direkte finanzielle Zuwendungen verringern das Risiko von Mädchen und jungen Frauen in Entwicklungsländern, sich mit HIV zu infizieren. Das geht aus einer Untersuchung US-amerikanischer Wissenschaftler hervor, die jüngst in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Mehr zu diesem und weiteren Themen in den aktuellen DSW [news]
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Teenagerschwangerschaften behindern die Chancen von Mädchen in Entwicklungsländern. Anlässlich des Internationalen Frauentages hat die Stiftung Weltbevölkerung deshalb gefordert, verstärkt in Bildung und Aufklärung zu investieren.
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Mit dem Projekt Fit for Life will die Stiftung Weltbevölkerung eine langfristige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Jugendlichen, Frauen und benachteiligten Bevölkerungsgruppen erreichen. Das Projekt wurde im Sommer 2011 in den Projektländern Kenia, Uganda und Äthiopien gestartet und kann bereits erste Erfolge vorweisen
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