Journalistenpreis „Weltbevölkerung“ 2011 der Stiftung Weltbevölkerung

Die Stiftung Weltbevölkerung schrieb 2011 zum vierten Mal den Journalistenpreis „Weltbevölkerung“ aus.
Mit dem Preis sollen Journalisten für ihre hervorragende Pressearbeit geehrt werden, mit der sie den engen Zusammenhang zwischen der rasanten Bevölkerungsentwicklung, Armut, Gesundheit und Umweltschutz in den Entwicklungsländern veranschaulichen.
Die Stiftung will mit der Auszeichnung eine öffentliche Diskussion darüber anregen, dass das Bevölkerungswachstum in Entwicklungsländern durch Aufklärungs- und Familienplanungsprojekte verlangsamt werden muss, um die Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) der Vereinten Nationen zu ermöglichen. Dazu zählen zum Beispiel die Beseitigung von Armut und die Senkung der Kinder- und Müttersterblichkeit, aber auch die Sicherung eines nachhaltigen Umgangs mit der Umwelt.
Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel übernommen.
Einsendeschluss war der 5. Dezember 2011 (Datum des Poststempels).
Ihre Ansprechpartnerin
Ute Stallmeister
E-Mail | 05 11 / 9 43 73 31
Beitrag
Im Mittelpunkt der Beiträge stehen die Auswirkungen des rasanten Bevölkerungszuwachses in den Entwicklungsländern auf die verschiedenen MDGs. Dabei geht es um den engen Zusammenhang zwischen der demographischen Entwicklung, Armut, Gesundheit und Umweltschutz. Von Interesse sind insbesondere Artikel, die sich mit Maßnahmen zur Verlangsamung des Bevölkerungswachstums und der Verbesserung der Gesundheitssituation in Entwicklungsländern beschäftigen – etwa durch Aufklärung und Familienplanung. Thematisch relevant sind beispielsweise Beiträge
- zum Bevölkerungswachstum in Entwicklungsländern und seinen Auswirkungen,
- zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit in Entwicklungsländern,
- zu beispielhaften Entwicklungsprojekten in den Bereichen Aufklärung, Familienplanung und HIV/Aids-Prävention,
- zu nationaler und internationaler Entwicklungspolitik in Verbindung mit Maßnahmen zur Verlangsamung des Bevölkerungswachstums sowie
- zur Bedeutung von Familienplanung und reproduktiver Gesundheitsversorgung im Hinblick auf die MDGs.
Der Beitrag muss in deutscher Sprache verfasst sein und in einer in der Bundesrepublik Deutschland erscheinenden Tages- oder Wochenzeitung, Zeitschrift (keine Fachzeitschrift) oder einem Online-Medium zwischen dem 1. Dezember 2010 und dem 30. November 2011 nachweisbar veröffentlicht worden sein. Beiträge aus audiovisuellen Medien und die reine Wiedergabe von Nachrichten können nicht berücksichtigt werden.
Teilnehmer
Teilnehmen können Redakteure und freie Journalisten mit je einem Beitrag. Die Arbeit kann auch von Dritten mit einer beigefügten Begründung eingereicht werden. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Personen, die Mitglied des Vorstands oder des Beirats der Stiftung Weltbevölkerung sind, sowie Mitglieder der Jury. Ebenfalls ausgeschlossen sind deren Angehörige.Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Sie können die Ausschreibung zum Journalistenpreis auch als PDF herunterladen.
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