UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2012

Das Recht auf Entscheidung - Familienplanung, Menschenrechte und Entwicklung
Das Recht selbst über die Anzahl seiner Kinder und den Zeitpunkt ihrer Geburt zu entscheiden, wird nahezu universell als unantastbares Recht anerkannt. Dennoch haben etwa 222 Millionen Frauen in Entwicklungsländern nach wie vor keinen Zugang zu Familienplanung. Die Folgen: Jährlich sterben zehntausende Frauen, es gibt Millionen ungewollte Schwangerschaften, und die wirtschaftliche Entwicklung armer Länder wird erschwert.
Der Weltbevölkerungsbericht 2012 gibt Auskunft über die Probleme beim Zugang zu Familienplanung, zeigt zugleich die Chancen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, schlüsselt auf wie viel es kostet allen Menschen auf der Erde den Zugang zu Familienplanung zu ermöglichen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.
Grafiken zum Weltbevölkerungsbericht 2012
Von den 1,52 Milliarden Frauen im gebärfähigen Alter in Entwicklungsländern benötigen schätzungsweise 867 Millionen Frauen Verhütungsmittel. Jede Vierte von ihnen nutzt keine Verhütungsmittel, obwohl sie eine Schwangerschaft vermeiden möchte.
Der ungedeckte Bedarf an Familienplanung ist unter den 300 Millionen jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren am höchsten. Dieser Mangel an Familienplanung führt zu einer hohen Zahl an Teenagerschwangerschaften.
Mit dem Zugang zu Familienplanung geht die Gesamtfruchtbarkeit zurück. Es kommt zu weniger ungewollten Schwangerschaften, und die Zahl der Risikoschwangerschaften sinkt. Das wiederum senkt das Risiko der Müttersterblichkeit.

Als Partnerin des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) gibt die Stiftung Weltbevölkerung jährlich die deutsche Ausgabe des Weltbevölkerungsberichts heraus.

Infoblätter
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